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Mantrailing

Mein Ziel ist es, eine besondere Bindung zwischen Mensch und Hund herzustellen. Die Individualität der Teams steht im Zentrum. Hund und Halter sollen beim Mantrailing Freude empfinden. Und das Wichtigste: Der Hund soll geistig gefordert werden.

„Mantrailing“ bedeutet Personensuche unter Einsatz von Hunden. Die zu diesem Zweck im Einsatz stehenden Hunde werden „Mantrailer“ oder „Personenspürhunde“ genannt. Beim „Mantrailing“ wird der hervorragende Geruchssinn des Hundes ausgenutzt. Der Unterschied zwischen einem „Mantrailer“ und anderen Suchhunden besteht darin, dass der „Mantrailer“ verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich ausschliesslich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Pro Tag verliert ein Mensch 16 Gramm Körperzellen, pro Minute Tausende Hautschuppen. Diese Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn sich der Mensch bewegt. Durch das Einwirken von Bakterien auf die menschlichen Zellen entsteht der Geruch, dem der Hund folgt. Im Gegensatz zur Fährtenarbeit, bei der sich der Hund an den Bodenverletzungen orientiert, ist im Mantrailing der Individualgeruch entscheidend.

Um den Hund auf die richtige Spur anzusetzen, wird ein Geruchsträger – eine Socke, ein Handschuh, das Steuerrad usw. – eingesetzt. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche.

 

Meine Ausbildung

Ausbildung zum Mantrailtrainer SHZ 2013/2014.